Einrichtung Sidexis 4 Autoimport
Damit das Aufnahme-Feature der Webapp genutzt werden kann (Dateien via Browser hochladen und dem Patienten zuordnen), muss eine Brücke zwischen dem Sidexis 4 Web Server und dem klassischen Sidexis 4 Client geschlagen werden. Dies geschieht über ein gemeinsames Austauschverzeichnis.
Funktionsweise
- Ein Dokument/Bild wird in der Webapp hochgeladen.
- Der Server wandelt die Datei in das DICOM-Format um und schreibt die Patientendaten in die Metadaten.
- Der Server legt diese .dcm-Datei in einem definierten Export-Ordner ab.
- Der lokale Sidexis 4 Client erkennt die Datei und importiert sie automatisch in die Datenbank.
Schritt 1: Konfiguration in Sidexis 4 Web
Zuerst muss der Server wissen, wo er die vorbereiteten Dateien ablegen soll.
- Öffnen Sie das Sidexis 4 Webinterface.
- Gehen Sie in die Einstellungen.
- Geben Sie unter Export-Pfad (oder Import-Queue-Pfad) das Verzeichnis an, das als Schnittstelle dienen soll (z. B. C:\SidexisData\Import_Queue).
Schritt 2: Konfiguration im Sidexis 4 Client
Nun muss der klassische Client angewiesen werden, diesen Ordner permanent zu überwachen.
- Starten Sie den Sidexis 4 Client am entsprechenden Arbeitsplatz.
- Navigieren Sie zu: Sidexis (Logo oben links) -> Einstellungen.
- Wählen Sie den Bereich Aufnahme -> Autoimport.
- Nehmen Sie folgende Einstellungen vor:
- Verzeichnis: Wählen Sie genau den Ordner aus, den Sie in Schritt 1 konfiguriert haben.
- Dateiformat: Wählen Sie ausschließlich dcm (DICOM) aus.
- Nach erfolgreichem Import löschen: Aktivieren (Häkchen setzen), damit der Ordner nicht überläuft und Dateien nicht mehrfach importiert werden.
Wichtige Betriebshinweise
Client-Abhängigkeit: Der Autoimport ist ein Prozess des Sidexis 4 Clients. Das bedeutet: Aufnahmen aus der Webapp werden nur dann in Sidexis importiert, wenn der Sidexis 4 Client an dem konfigurierten Rechner aktiv ausgeführt wird.
Es empfiehlt sich, einen dedizierten PC (z.B. am Empfang oder einen Server-PC) zu bestimmen, auf dem der Sidexis 4 Client dauerhaft im Hintergrund läuft.
Stellen Sie sicher, dass sowohl der Web-Dienst als auch der Client-Nutzer volle Schreib- und Leserechte auf das Austauschverzeichnis (kann auf Clientseite auch ein UNC-Pfad sein) haben.